«Chelsea»-Hotel — Warhol, Dylan, Hopper – fast alles, was Rang und Namen hatte in der amerikanischen Bohème, schaute ab den Fünfzigern in diesem wilden Hotel an der 23. Strasse im Westen New Yorks vorbei. Marilyn Monroe war oft zu Gast in der schummrigen Lobby. Ihr Ex-Mann Arthur Miller mietete sich nach der Scheidung von Monroe gar sechs Jahre in einem Zimmer des «Chelsea» ein. Viele waren wie er Dauergäste. Hier gab es Tote (die Freundin von Sex-Pistols-Bassist Sid Vicious wurde in Zimmer Nummer 100 erstochen), es wurden Bücher geschrieben und Songs komponiert. Einen entsprechend heruntergekommenen Eindruck machte das Haus. Auch zog es immer mehr Touristen an. Trotzdem mu ...