Wir stecken nicht nur in einer Krise, sondern wir stecken gleich in zwei: dies ein Kernbefund von George Soros. In seinem neuen Werk, das online schon greifbar ist und bald in Buchform erscheint, zeichnet der Milliardär rabenschwarze Bilder an die Wand: Wir seien mit der grössten Wirtschaftsmisere konfrontiert, die ihm in seiner bald sechzigjährigen Erfahrung begegnet sei. Denn die Subprime-Krise werde sich bloss als Auslöser erweisen, der eine viel grössere und grundlegendere Korrektur entfessele. Schleichend habe sich im letzten Vierteljahrhundert nämlich auch eine «Superblase» aufgebaut, eine wirtschaftliche Fehlentwicklung, die nun berichtigt werde. Eine Ära gehe zu Ende, ...