Es gehört zu den tragischen, aber ewigen Gesetzen der Realpolitik, dass bei internationalen Problemen oft nur die Wahl besteht zwischen schlechten und sehr schlechten Lösungen. Der Fall Irak offenbart dieses Dilemma seit Monaten, und es gibt eigentlich nur eine gute Nachricht: Sollte es den Amerikanern tatsächlich gelingen, den Tyrannen mit einer gezielten Militäroperation ohne grössere zivile Opfer auszuschalten, wäre die Welt von einem unerträglichen Schreckensregime befreit. Saddam Hussein, das bestreiten nicht einmal die Franzosen, ist der Alptraum des industrialisierten Westens, ein psychotischer, unberechenbarer Killer und Schlächter, der es geschafft hat, ein nach totalitären ...