Sie machen diese Kämpfe alle paar Tage. Sie nehmen einen halbwegs gestandenen Weltmeister von einem ernst zu nehmenden Verband, suchen ihm einen alternden Gegner mit gutem Namen aus – und schon ist der nächste «Superkampf» gebacken. Überlebensgrosse «ad-boards» kündigen ihn auf den Strassen und vor den Kasinos an; TV-Spots mit ästhetisch überhöhten Bildern und dräuender Musik trommeln ihn viele Wochen im Voraus ein.
Wenn dann noch auf einer der Pressekonferenzen etwas passiert, was dem gemeinen Fan das Gefühl gibt, es handle sich beim bevorstehenden sportlichen Vergleich um eine von gegenseitiger Animosität geprägte Rivalität, kann an der Abendkasse eigentlich nichts mehr s ...