Bislang war es ja so: Jährlich zogen Hunderte Millionen Menschen um den Globus, um Erfahrungen zu machen, um eine andere Welt und vielleicht auch eine andere Seite von sich selbst kennenzulernen oder um – wie es Hans Magnus Enzensberger in seiner Theorie des Tourismus einmal gesagt hat – eine vergebliche Flucht aus den Zwängen der Gesellschaft anzutreten. Orte aufzusuchen, wo keine Rechnungen ankommen und keine Scherben einer in die Brüche gegangenen Beziehung herumliegen. Es ist gut möglich, dass diese wochenlange Ausgangsbeschränkung viele Scherben hinterlassen wird. Umso grösser ist die Sehnsucht, endlich wieder rauszukommen. Wohin jedoch wird die ...