Am Anfang war die Revolution. Man schrieb das Jahr 1980, die Jugend ging auf die Strassen, forderte autonome Lebensräume und eine alpenlose Schweiz mit «freier Sicht aufs Mittelmeer». In Bern bündelte sich die Bewegung rund um die Reithalle, wo es neben Gassenküche und Gross-WG bald auch eine Konzertbühne gab. Auf dieser rockten Sänger Endo Anaconda und Schlagzeuger Balts Nill ihr erstes, improvisiertes Konzert. Kennen gelernt hatten sie sich kurz zuvor in einem Probekeller.
Nill: «Dann fuhr mich Endo in seinem Auto zurück in die Stadt. Er trug eine grüne Lederjacke und gestand mir, er sei ein Gangster. Ich dachte, damit möchte ich nichts zu tun haben.»
1989 gründeten Anaconda u ...