Eine Stunde lang stellte der Richter Fragen, und eine Stunde lang sass der Angeklagte da und schwieg. Das war kurzgefasst die erste Runde in der Gerichtsverhandlung rund um die Swissair. Von Schauprozess war im Vorfeld die Rede, von empörten Volksmassen. Man hatte den Prozess deshalb vorsichtshalber in die Stadthalle Bülach verlegt, die für 400 Interessierte und 100 Medienleute hergerichtet war.
Die Journalisten kamen, aber die restlichen Schaulustigen hätte man auch in einem Wohnzimmer untergebracht.
Richter Andreas Fischer sass vor einem blauen Samtvorhang, sagte «grüezi mitenand» und fragte den Angeklagten, den ehemaligen Swissair-Verwaltungsrat Gerhardt Fischer, ob es richtig sei ...