TV-Kritik
Energie in der Schüssel
Sportschau: samstags, 18 Uhr, Das Erste
«Staatsnah», «unausgewogen», ein «Einheitsbrei», so lautet die Kritik an den öffentlich-rechtlichen Sendern. Einverstanden. Mit einer Ausnahme: die «Sportschau», samstagabends, im Ersten. Sie gehört zum Besten, was Fussballberichterstattung zu bieten hat. Unerreicht von Pay-TV-Sendern. Und mit Vorbildcharakter, fürs Schweizer Fernsehen. 1961 erstmals ausgestrahlt, erwarten die Zuschauer ab 18 Uhr zwei Stunden Spielzusammenfassungen. Kompakt und mit dramaturgischer Dynamik: Zuerst spielen die Mannschaften aus den Regionalligen, dann diejenigen der zweiten und schliesslich der ersten Bundesliga, der interessantesten Liga der Welt, weil jedes Team jedes andere schlagen k ...

