Peter Voser, der Schweizer Chef des Energiemultis Shell, sprach kürzlich von einer «Angebots-Revolution». Und Amy Jaffe, Energiewissenschaftlerin an der texanischen Rice University, schrieb im Wall Street Journal: «Da braut sich eine Energierevolution unter unseren Füssen zusammen.» Beide meinten die gewaltigen Mengen Schiefergas, die dank neuester Technologie förderbar geworden sind und nun die Energiemärkte der Welt auf den Kopf stellen.
Auf sagenhafte 456 Billionen Kubikmeter schätzt der Weltenergierat in seinem jüngsten Bericht die weltweiten Reserven an Schiefergas. Das ist fast zweieinhalb Mal so viel wie die vermuteten Vorräte an konventionellem Gas. Dass Schiefergas in ri ...