Friendly Fire nennt man im Kriegsjargon das, was dem selbstproklamierten Herold des Pazifismus dieser Tage widerfährt. Julian Assange, der in einer beispiellosen Aktion Zehntausende von meist geheimen Dokumenten über den Afghanistan-Krieg ungefiltert ins Internet stellte, gerät von Seiten seiner natürlichen Verbündeten unter Beschuss.
Fünf Menschenrechtsorganisationen kritisieren den Chef der «Guerilla»-Plattform Wikileaks wegen fahrlässiger Gefährdung Hunderter MenschenlebenIn einem gemeinsamen Brief werfen sie Assange vor, er habe die Namen unzähliger afghanischer Zivilisten preisgegeben, die mit den alliierten Truppen und der Regierung in Kabul zusammenarbeiten. Die Big Five*, ...