Wäre es Sitte, Regierungen mit einem Epitheton zu bedenken, wie die «Hundert Tage» oder die «Schreckensherrschaft», dann müsste die erste Regierung der sozialistischen Ära in England als «Reich der düsteren Tugend» in die Geschichte eingehen. Vom wirtschaftlichen Standpunkt ist England sozusagen bankrott aus dem Krieg hervorgegangen, doch bewies es bei den ersten Nachkriegswahlen die verständigste Abstimmung seiner Geschichte, und die öffentliche Moral reagierte beinahe erschreckend gesund und ungerührt auf die Fortdauer von Rationierung und austerity.
In Frankreich hat sich seit dem Krieg der Kontrast zwischen reich und arm verschärft; hier verhungert zwar niemand, aber es kom ...