Im Engadin trifft sich die ganze Welt. Doch die globale Klimaveränderung bleibt draussen. Samedan gehört zu den kältesten Orten des Landes – mit Wintertemperaturen von unter minus 30 Grad. Eiskristalle, Schneeberge und gefrorene Seen galten aber nicht immer als touristisches Verkaufsargument. Im 19. Jahrhundert schlossen die Berghotels im Oktober ihre Tore. Die Gäste reisten ab, die Dörfer verwaisten, die Betten blieben eisig kalt. Trotz Wintersonne blickten die ortsansässigen Schweizer Hoteliers blass vor Neid auf die Konkurrenz in den Städten oder am Mittelmeer.
Dies wurmte den St. Moritzer Johannes ÂBadrutt. In seiner «Pension Faller» feierten die Gäste am letzten Abend d ...