Er ist einer der vergilbten Nobelpreisträger und doch wieder brandaktuell. Welche Karrierechancen hat ein Junge, der in Ridgeville, Indiana, zur Schule geht, einem Provinznest von 800 Einwohnern? Wendell Meredith Stanley (1904–1971) träumt davon, ein Baseballstar zu werden. Am Earlham College in Richmond glänzt er als bewunderter Spieler, erst an der Universität von Illinois begeistert er sich endgültig für Biochemie statt für den Trainerjob, heiratet seine Co-Studentin Marian, die beiden ziehen für ein Jahr nach München. Dort wird sein Interesse für Pflanzenkrankheiten geweckt. Er forscht in den USA weiter im Labor, zuerst am Rockefeller Institute, dann in Princeton. Mit der Erf ...