Jacques Villeneuve empfängt die Weltwoche in Hinwil, am Firmensitz von Sauber. Zu verwaschenen Jeans trägt er ein Sponsorenhemd und Zweitagebart. Villeneuve ist klein, hat schütteres Haar und wachsfarbene Haut; die Augen sind leicht asymmetrisch. Wie der «letzte richtige Kerl der Formel 1» (Stuttgarter Zeitung) sieht er nicht aus, eher wie ein in die Jahre gekommenes Play-Station-Kid. Im Gespräch zeigt sich Villeneuve eher untypisch für einen Sportler, nämlich offen und interessiert. Er gibt sich Mühe, heikle Aussagen zu umschiffen, und beginnt Sätze gern mit «Dazu möchte ich nichts sagen, das ist zu teuer». Oft sagt er dann doch, was er denkt.
Jacques Villeneuve kam vor 34 Jah ...