Die Bilder, die Franz Gertsch (1930–2022) malte, passen in keine normale Wohnung. Die fünfzehn Quadratmeter grossen Gemälde und Holzschnitte sind von einer monumentalen Wucht, die grosse Räume verlangt. Gertsch hatte das Glück, dass sein Galerist die grossformatigen Werke an Museen verkaufen konnte. Auf die Leinwand projizierte Dias dienten ihm als Vorlage für die Bilder; an jedem malte er ein Jahr. Schlagartig berühmt wurde er 1972, als sein Bild «Medici» an Harald Szeemanns Documenta 5 in Kassel gezeigt wurde.
Wilde Farbexplosion: «Johanna ...