Was für ein Leben! Welcher Roman! Wie viele Wandlungen! Vom Aussteiger zum Aussenminister, vom selbst ernannten Berufsrevolutionär zum ansehnlichen Staatsmann, vom Dickbauch zum Suppenkasper – und vielleicht bald wieder zurück? Da muss es nicht wundernehmen, dass zu dieser Männerlaufbahn auch vier Ehen, vier Scheidungen und eine taufrische, blutjunge Geliebte gehören. Es sieht ganz so aus, als seien Joschka Fischers Hochzeiten und Trennungen eine unausweichliche, gewissermassen naturgegebene Begleiterscheinung seiner häufigen persönlichen und politischen Häutungen. So einer kann doch gar nicht beständig oder gar treu sein. Ein moderner Casanova, ein Frauenverbraucher, ein Frischfl ...