Er sieht aus wie die Karikatur eines Problem-Ausländers: Der gedrungene, muskulöse Körper steckt in schwarzen Trainerhosen (Marke: Adidas) und einem Kapuzenpulli; den stierÂnackigen Kopf hat er kahlrasiert. Der 36-jähÂrige Rom, der von zwei Polizisten in den ÂVerhandlungssaal des Bezirksgerichts Zürich geführt wird, sieht nicht nur aus wie ein ProÂblem-Ausländer. Er ist einer.
Seit seiner Einreise in die Schweiz Mitte der neunziger Jahre hat er kaum je gearbeitet. Lieber bezieht er Sozialhilfe. Bei der Polizei und der Justiz stapeln sich die Akten über den Âserbischen Staatsangehörigen, der sich nicht gross um Gesetze schert. Er fuhr regelmässig im Alkohol- und Droge ...