Der mediale Aufstieg von Marko Kovic, 36, ist beeindruckend. Er lässt sich exakt messen an den Einträgen in der Schweizerischen Mediendatenbank (SMD). Sein Name führt zu insgesamt 613 Hits. Die ersten stammen aus dem Jahr 2004. Es sind Leserbriefe eines Gymnasiasten. Ab 2012 publiziert er jährlich zwischen sieben und fünfzehn Artikel, vornehmlich für Tages-Anzeiger, 20 Minuten, Watson und auch mal für die NZZ. Doch 2020 explodiert seine Medienpräsenz förmlich. Kovic wird nun vor allem auch als «Experte» zitiert. 516 aller SMD-Hits, also 84 Prozent, kamen in den letzten zwei Jahren zustande.
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