Immer donnerstags, wenn die Weltwoche erscheint, wird ETH-Professor Reto Knutti zum Medienkritiker. Er schreibt dann auf Twitter zum Beispiel: «Liebe Weltwoche, wenn einer sagt, die Sonne scheint, und der andere, es regnet, dann ist es eure Aufgabe, nach draussen zu gehen und zu sehen, was stimmt, nicht zu schreiben, die Wissenschaft streite sich.» Nun, an diesem Donnerstag Ende Oktober, an dem ein Interview mit der kanadischen Klimaaktivistin Severn Cullis-Suzuki in der Weltwoche zu lesen ist, empfängt Klimaphysiker Knutti in seinem Büro in Zürich zum Gespräch. Die Fenster geben den Blick frei auf die Stadt, die einem hier buchstäblich zu Füssen lie ...