Noch ist der Prozess gegen den früheren Chef des milliardenschweren Erb-Konzerns, Rolf Erb, nicht abgeschlossen. Das Gericht muss darüber befinden, ob die Vorwürfe ungetreuer Geschäftsführung gegen den Sohn des fuchsschlauen Winterthurer Multi- Moguls Hugo Erb zutreffen. Vor acht Jahren brach der weitverzweigte Konzern zusammen. Es war nach der Swissair-Pleite der zweitgrösste Bankrott der Schweizer Geschichte. Erb senior hatte aus einem bis zuletzt blühenden Autohandelsunternehmen ein tödlich diversifiziertes Gebilde gemacht, das mit Kaffee geschäftete, Küchenfabriken unterhielt und, fatal, sich allzu optimistisch bis halsbrecherisch in den ostdeutschen Immobilienbereich und i ...