Wir leben in einer säkularen Gesellschaft. Die Religion ist Privatsache. Jedem bleibt es unbenommen, ob er an Jesus, Mohammed, Moses, Buddha oder Persil glaubt. Den grossen Glaubensgemeinschaften in der Bundesrepublik laufen die Gläubigen davon, Gotteshäuser werden zu Restaurants, Shopping-Arkaden und Discos umgebaut. Man mag das gut oder schlecht finden, es bedeutet aber nicht, dass die Menschen nicht mehr glauben würden.
Denn mehr als je gilt der Satz von Gilbert Keith Chesterton, dem Schöpfer von Pater Brown: «Wenn Menschen aufhören, an Gott zu glauben, dann glauben sie nicht an nichts, sondern an alles Mögliche. Das ist die Chance der Propheten – und sie kommen in Scharen.»
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