Erfüllung eines Bubentraums
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Die Weltwoche

Erfüllung eines Bubentraums

Erfüllung eines Bubentraums

Auf gewerblicher Testfahrt in Barcelona: unterwegs in den neuen elektrischen Ford-Transportern E-Transit Courier und dem grossen E-Transit.

Meine kurze Reise durch die Welt der Transporter aus der Transit-Familie von Ford beginnt am Flughafen von Barcelona. Dort steht ein Ford E-Transit Courier bereit und sieht in einem freundlichen «Digital Aqua Blue» lackiert gar nicht so sehr nach Arbeit aus. Aber eigentlich ist der kompakte Kastenwagen mit drei Kubikmetern Laderaum für den Einsatz im gewerblichen Alltag konzipiert. Ich hingegen kann ein wenig tun als ob, und zwar mit einem festen Ziel, aber ohne Termindruck und ohne die Last, unerledigte Aufträge schultern zu müssen, Richtung Zentrum der katalanischen Metropole fahren.

c 2024 ABCDstock/Shutterstock.  No use without permission.
So entspannt wie ein elektrischer PKW: Ford E-Transit Courier.
c 2024 ABCDstock/Shutterstock. No use without permission.

Der E-Transit Courier ist das jüngste Mitglied im erwähnten Familienverbund der leichten Nutzfahrzeuge von Ford: Der kompakte Lieferwagen erweitert die Reihe der batterieelektrischen Transit-Modelle. Die Antriebseinheit besteht aus einer Batterie mit 43 kWh, einem E-Motor mit 100 kW (136 PS) und ermöglicht eine Reichweite von 300 Kilometern. Das ist für den gewerblichen Einsatz in der Regel völlig ausreichend. Eine grössere Batterie würde hingegen mehr Gewicht und weniger Zuladung bedeuten.

Bei Ford Pro können über die Schnittstelle Ford Connected Fahrzeugdaten analysiert werden. Deshalb weiss man, dass die durchschnittliche Strecke von Nutzern eines kompakten Transporters in 86 Prozent der Fälle zwischen 200 und 250 Kilometer pro Tag beträgt. Das heisst, wer über Nacht zum Niedertarif Strom im Depot, am Firmensitz oder auch zu Hause laden kann, ist mit dieser verhältnismässig günstigen Energie den ganzen Tag unterwegs, ohne zwischendurch laden zu müssen.

 

Wichtige Hilfestellung

Die Umstellung auf elektrische Transporter und Lieferwagen ist für viele Gewerbetreibende in Europa eines der wichtigen (Mobilitäts-)Themen der nächsten Jahre. Ford stellt dafür den E-Switch-Assist zur Verfügung. Damit können Kunden herausfinden, welche Möglichkeiten sie bei der Umstellung haben. Man begleite Kunden sehr eng bei Elektrifizierungsvorhaben, sagt Claudia Vogt (siehe Interview rechts). Die Direktorin von Ford Pro für die deutschsprachigen Länder wünscht sich mehr Lademöglichkeiten und weniger Bürokratie.

Die durchschnittliche tägliche Transporter-Strecke beträgt 200 bis 250 Kilometer.

Hätte ich ein Reinigungsunternehmen oder würde frisches Brot ausliefern, führe ich gerne einen E-Transit Courier. Auf der Autobahn Richtung Stadtmitte fährt sich der Transporter so entspannt wie ein elektrischer PKW, nur dass im Laderaum halt eine Euro-Palette festgezurrt wurde, um zu demonstrieren, wie viel Platz dort zur Verfügung steht, wenn man ihn wirklich braucht und nicht nur so tut als ob.

Der Ehrlichkeit halber sollte aber nicht vergessen gehen, dass die Strasse Richtung vollständige Elektrifizierung des Nutzfahrzeugverkehrs nicht so gradlinig und perfekt asphaltiert ist, wie man glauben könnte. Ohne eine Übergangstechnologie wie den Plug-in-Hybrid-Antrieb (PHEV) beispielsweise wird es kaum gehen. Der Ford Transit Custom etwa, eines der meistverkauften Modelle seiner Klasse, lässt den Kunden durch die Antriebsvielfalt volle Wahl: Der vielseitige Transporter ist als Elektro- oder Dieselvariante erhältlich, aber auch als PHEV mit kombiniertem Antrieb.

 

König der Landstrasse

Nach der schönen Erfahrung im E-Transit Courier nehme ich mir im Wortsinn Grosses vor. Einen richtigen Transporter zu fahren, ist so etwas wie die Erfüllung eines Bubentraums, deshalb steige ich in den E-Transit, Europas meistverkaufter Elektrotransporter der Zweitonnenklasse. Das ist das Fahrzeug der Wahl für Kurierdienste oder einen Umzug. Auf jeden Fall hat man hier oben hinter dem Steuerrad dank der guten Übersicht schnell einmal König-der-Landstrasse-Attitüden.

An die Grösse muss ich mich allerdings erst gewöhnen, in einer engen Strasse berührt mein Aussenspiegel den Spiegel eines tatsächlichen Kurierfahrers, ich habe die Breite meines Transits völlig unterschätzt. Ausser dass der Spiegel einklappt, passiert nicht viel, und das zusätzliche Adrenalin erhöht für den Rest der Fahrt die Konzentration.

Der elektrische Antrieb ist für einen grossen Transporter: Durch das unmittelbare Drehmoment lässt sich die «grosse Kiste» leichter manövrieren. Mit einer 89-kWh-Batterie kommt der neue E-Transit 402 Kilometer weit und erlaubt höhere Laderaten. Er ist erhältlich als Kastenwagen und mit Doppelkabine sowie in vielen Längen- und Höhenkonfigurationen, die auch individuelle Aufbauten erlauben.

 

Ford E-Transit Courier ab Fr. 29 602.–; Transit Custom PHEV ab Fr. 48 881.–; E-Transit ab Fr. 68 474.–. Mehr Informationen: www.ford.ch

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