In diesem Artikel geht es um Eritreer. Um ÂMassen von Eritreern. Aber nicht um solche, die an der Grenze in Chiasso oder vor einem ÂAufnahmezentrum Schlange stehen und Asyl in der Schweiz verlangen. Es geht um über Âtausend Eritreer, die aus ganz Europa nach Genf gekommen waren. Sie protestierten vor dem Sitz der Uno. Sie verliehen ihrer Empörung gegen einen Bericht der Vereinten Nationen Ausdruck, der ihr Heimatland als Hort des Bösen und Schlechten bezeichnet hatte.
Wenige Tage zuvor war dieser Bericht puÂblik geworden. Er stammt aus der Feder von Sheila Keetharuth, Chefin der Uno-Untersuchungskommission für Menschenrechte in Eritrea und frühere Aktivistin von Amnesty Internationa ...