Der Oberwalliser Edi Gnesa war seinerzeit Chefbeamter unter Christoph Blocher. Die beiden verstanden sich gut. Denn Gnesa und Blocher stammen aus Einwandererfamilien, sind direkte Nachkommen von Wirtschaftsflüchtlingen. Die Gnesas kamen aus Italien. Die Blochers aus Deutschland. Die Schweiz war, ist und bleibt ein Einwanderungsland. Und ist auch deshalb erfolgreich.
In den Bundesrat-Blocher-Jahren herrschte kein Druck an der Asylfront. Nicht dank Blocher und Gnesa, sondern weil es weniger Bürgerkriege im Süden gab.
Niemand kennt die Probleme der Herkunftsländer von Flüchtlingen besser als Edi Gnesa. Die Zustände in Eritrea spotten aus seiner Sicht jeder Beschreibung. Praktisch überall ...