Bern
Die Massenschlägerei von Opfikon am 2. September wirft ein Schlaglicht auf eine unangenehme Wahrheit: Die Schweiz hat ein Eritrea-Problem. Von den Behörden ignoriert, von der Politik kleingeredet, hat sich eine Diaspora aus dem ostafrikanischen Land gebildet, die Konflikte aus ihrer Heimat gewaltsam in der Schweiz austrägt.
Desertion als Asylgrund
In Opfikon gingen Anhänger und Gegner des eritreischen Präsidenten Isayas Afewerki aufeinander los. Die Polizei musste die rivalisierenden Gruppen mit einem Grossaufgebot trennen. Zwei Rettungshelikopter kamen zum Einsatz. Zwölf Personen wurden verletzt und brauchten medizinische Betreuung. Die Sache dürfte den Z ...