Das Asylzentrum Landegg an der Grenze zwischen den Kantonen St. Gallen und Appenzell Ausserrhoden kommt nicht zur Ruhe. In den letzten Monaten sorgten Asylbewerber aus Nordafrika und Nigeria regelmässig für negative Schlagzeilen. «Immer mehr Zoff rund um Asylzentren», titelte die Gratiszeitung 20 Minuten Ende Juli, «ob im Rheintal, in Rorschach oder in St. Gallen: Vor allem Ladendiebstähle, Autoaufbrüche und Schlägereien sind fast an der Tagesordnung.» Die St. Galler Kantonspolizei musste nach einer gewalttätigen Auseinandersetzung ausrücken und nahm im Heim Landegg zwei tunesische Asylbewerber fest.
Bereits im Juni hatte die Polizei im selben Problemzentrum eine Razzia mit 35 Ma ...