Wenn sich die Sexualität in der Frühpubertät meldet, beginnt man, nach erregendem Material Ausschau zu halten. Früher nannte man es «Stellen» suchen. «Stellen» waren sexuell eindeutige Textpassagen in Büchern, irgendwo im Bücherregal der Eltern versteckt. In «Lady Chatterley», in der «Geschichte der O», in langfädigen französischen Romanen, die Âeinem bis auf die «Stellen» nichts sagten. Inzwischen haben die Sex-Werbung nach zehn Uhr abends im Fernsehen und die Porno-Sites im Internet die «Stellen» ersetzt.
Wer sexuelles Anschauungsmaterial sucht, braucht nicht mehr lang zu suchen. Pech für Frauen, dass sie mit erotischen und pornografischen Fotos von erigierten Glieder ...