Kaum ist Mozarts g-Moll-Sinfonie verklungen, tauscht die blonde Cellistin das Cello gegen eine Waffe mit Zielfernrohr ein und nimmt ihren Gegner ins Visier. Doch Geheimagent 007 schiesst zuerst, verletzt die Schönheit nur gering und entschädigt sie nach etlichen Berg-und-Tal-Fahrten mit dem Karriere-Wiederaufbau als Musikerin.
Eine Cello spielende Schönheit war 1987 ideal, um die erotische Aura des Bond-Girls intellektuell aufzuladen. Die Musikgeschichte lieferte den Machern von «The Living Daylights» das Vorbild dazu: Noch heute schwärmen Konzertgänger von Jacqueline du Pré (19451987), einer «Celliste fatale», die 1967 den Dirigenten Daniel Barenboim heiratete und 1998 in «Hilar ...