Armer, unbeliebter Joseph Deiss. Als Lettern auf einem billigen Gummiball, als Unperson und Opfer der Sozialdemokratischen Partei (SP) grüsst der CVP-Bundesrat von den Wänden. Die Linkspartei hat ein Problem, nicht mit dem CVP-Minister, sondern mit sich selbst. In der grossen Panik muss Deiss, der im neuen Amt als Wirtschaftsminister überraschend viel Festigkeit gegen kontraproduktiven Aktivismus bewiesen hat, den Sündenbock spielen.
Ausgerechnet Joseph Deiss, der 1999 dank der Linken ganz knapp in den Bundesrat gewählt wurde, ausgerechnet der Euroturbo, der als Aussenminister vier Jahre lang die Öffnung des Landes im Sinn der Linken forciert hat, ausgerechnet der «Linkere» der CVP- ...