Genau diese Ingredienzien führten zu seinem späteren Welterfolg: die aufgepeitschte Fantasie, die halluzinatorischen Visionen, die erotischen Grenzüberschreitungen, die selbstquälerische Suche nach dem eigenen Standort und die Beschäftigung mit der Kriegsvergangenheit in Angola. Und genau wie in vielen Tableaus aus der Frühzeit grosser Meister der Malerei lassen sich auch in diesem literarischen Erstling des portugiesischen Weltautors António Lobo Antunes ein paar Schwächen ablesen. Es sind allerdings nur Symptome der Stärken, die noch nicht gebändigt, vielleicht nicht einmal selbst erkannt sind. Auf jede gelungene Metapher werden zum Beispiel noch ein paar weitere gesetzt, bis sie ...