Eine neue Kolumne ist für mich, obwohl ich ein alter Hase und seit 1967 im journalistischen Geschäft bin, noch immer ein Moment grosser Nervosität. Es ist ein bisschen wie die erste Verabredung mit der Herzallerliebsten.
Aber Nervosität hin, Nervosität her, ein guter Text sollte meiner Ansicht nach ein paar vernünftige Gedanken enthalten, ausgefallene Beobachtungen und handfeste Vorurteile – alles Sachen, die zu schreiben und zu lesen gleichermassen Spass macht.
Beispielsweise: Vor drei Wochen forderte ich meine Leser auf – ich schreibe etwa auch im Londoner Spectator eine Kolumne –, mir einen Ferienort in der ganzen weiten Welt zu nennen, der heute attraktiver ist als, sagen wir ...