Herr Hummler, Sie haben eben Ihr Comeback als Kommentator des Zeitgeschehens lanciert mit Ihrer neuen Publikation Bergsicht. Sie schreiben damit die Tradition Ihres früheren, international bekannten Anlagekommentars weiter. Mal ganz ehrlich: Was legitimiert Sie eigentlich noch zur Rolle des wirtschaftspolitischen Ratgebers und Bergführers, nachdem Sie die altehrwürdige Bank Wegelin an die Wand gefahren haben?
Um gleich beim Bild zu bleiben: Ich bin nach wie vor Berggänger, obschon ich bereits dreimal in höchst kritische, mitunter lebensgefährliche Situationen geraten bin. Wer nie kritische Situationen erlebt hat, kennt die Risiken der Berge nicht. Das Gleiche gilt für die Wirtschaft ...