Für einen Moment verdrängte er sogar Wladimir Putin als Weltbösewicht Nummer eins aus den Schlagzeilen. Der Schweizer Fifa-Präsident Sepp Blatter, 79, sah sich einer Monsterwelle von Anfeindungen ausgesetzt. Sogar Regierungschefs und eine Bundeskanzlerin mischten sich in die Diskussionen ein. Für sie war der Weltfussball auch eine willkommene Ablenkung im nicht mehr enden wollenden EU-Debakel um Griechenland.
Wir treffen Blatter am Zürcher Fifa-Hauptsitz. Der Präsident wirkt etwas nachdenklicher als sonst. Die heftigen Angriffe sind nicht spurlos geblieben. In der Sache gibt sich der Walliser kämpferisch, aber auch selbstkritisch. Die medialen Unterstellungen, er sei korrupt, weist ...