Von den Emotionen her sind meine beiden Slalomsiege von 1999 noch sehr präsent. Das war ein nahezu unbeschreibliches Gefühl. Bestimmte Leute versuchen vermutlich, diesen Zustand mit Drogen zu erreichen. Nach dem Start fällst du in eine Art Trance und musst gar nichts mehr machen. Es fährt einfach. Zwischen den einzelnen Toren hast du immer genug Zeit. Es ist, als ob du in Zeitlupe unterwegs wärst, du kannst sogar noch die Landschaft anschauen. Plötzlich bist du im Ziel und fragst dich: «Gopfertoori, was ist jetzt passiert?»
Ich bin überzeugt, dass Marc bei seinem Erfolg am Sonntag in Adelboden genau das gleiche Gefühl in sich trug. Ich sage immer: Nicht Erfahrungen prägen unser Le ...