Herr Loetscher, wie kamen Sie zur Weltwoche?
Ich schrieb schon als Student für das Blatt, um 1954, meist für den Mitgründer Manuel Gasser. Der hat in mir, wegen des Wohnorts meiner Eltern in Buchs bei Regensdorf, den Bauernbuben entdeckt, der direkt aus dem Stall kommt und über Existenzialisten publiziert. Ich konnte in der Weltwoche über Themen schreiben, die ich nirgends sonst untergebracht hätte, zum Beispiel Bücher rezensieren, bevor diese übersetzt wurden. Das gab dem Weltwoche-Feuilleton eine gewisse Weltläufigkeit.
In der zweiten Hälfte der sechziger Jahre, als Sie zur Weltwoche zurückkehrten, wirkten Sie in der Chefredaktion mit.
Eigentlich wurde ein Feuilletonredaktor ...