Man sollte sich keine Illusionen machen: Die punktuellen Kürzungen bei der Sozialhilfe, die das Branchenkartell Skos diese Woche ankündigte, wurden nicht beschlossen, weil man davon überzeugt gewesen wäre. Sondern ganz einfach, weil der politische Druck zu gross wurde. Therese Frösch, die grüne Co-Präsidentin der Skos, machte aus ihrem Frust keinen Hehl und entschuldigte sich: «Man muss Mehrheiten finden.» Im Klartext: Die Skos drohte auseinanderzubrechen.
Die Kürzungen sind eher symbolisch, aber sie bringen nach jahrzehntelangem Wildwuchs doch eine Trendwende in die richtige Richtung. Die Anpassungen nach unten sind eben gerade nicht «willkürlich und schäbig», wie die SP Âref ...