Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es unter Schweizer Schriftstellern und sogenannten Kulturschaffenden Mode, die unabhängige, direktdemokratische, föderalistische und neutrale Schweiz herabzumindern. Auch heute gilt es als chic, wenn sich etwa Lukas Bärfuss in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung über die Schweiz hermacht. Die Qualität von Bärfuss’ Zeilen ist allerdings zu unbedeutend, als dass diese grosse Aufmerksamkeit rechtfertigen Âwürden.
In Vergangenheit und Gegenwart gab und gibt es aber auch Schriftsteller und Dichter, die sich dem Trend zur Anpassung an europäische Grossreiche entgegenstellten. Sie seien hier dem Chor der modernen Schriftsteller gegenübergestellt.
«Liebe ...