In der letzten Ausgabe der Weltwoche hat Tito Tettamanti meine Ansätze zur Verbesserung des Kapitalismus durch Berücksichtigung der Stakeholder und der Nachhaltigkeit als konzeptionellen Irrtum kritisiert. Diese Kritik bedarf einer Entgegnung. Wer heute in den ideologischen Krieg zieht, um den Shareholder-Kapitalismus gegenüber dem Stakeholder-Prinzip zu verteidigen, steht auf der falschen Seite der Geschichte. Gerade die Pandemie hat uns gezeigt, dass ein Unternehmen nicht nur eine wirtschaftliche Einheit zur Erzeugung von Produkten und Dienstleistungen ist, sondern auch ein sozialer Organismus mit tiefer Verankerung in unserem gesellschaftlichen System.
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