Frau Zollinger, die Glückspost hat das erfolgreichste Jahr ihrer Geschichte hinter sich, während die meisten anderen Zeitschriften und Zeitungen unter Auflagenschwund leiden. Wie lässt sich der Erfolg erklären?
Ich glaube, gerade in Zeiten, in denen die Leute Sorgen haben und zum Beispiel befürchten, sie könnten ihren Arbeitsplatz verlieren, lassen sie sich gern ablenken. Die Glückspost will nichts anderes als ihre Leserschaft unterhalten und ihr Lebenshilfe geben. Mit dieser Mischung haben wir einen Nerv getroffen.
Schaut man sich die Glückspost an, stösst man fast nur auf Schlagzeilen wie «Hazy Osterwald – Angst vor dem Erblinden», «Tumor im Bauch – Katja Staubers grosse An ...