Herr Ledergerber, vergangenen Sommer gab es einen Riesenaufruhr, weil der Verwaltungsrat des Schauspielhauses Christoph Marthalers Vertrag nicht verlängern wollte. Jetzt gehen Marthaler und die Chefdramaturgin Stefanie Carp selber. Fühlen Sie sich verschaukelt?Nein. Dass Christoph Marthaler aus gesundheitlichen Gründen etwas kürzer treten wollte, kann ich verstehen. Darauf haben wir uns überlegt, ob Stefanie Carp für das verbleibende fünfte Vertragsjahr die künstlerische Leitung übernehmen könnte. Marthaler hätte dann als Regisseur weitergearbeitet. Aber das Defizit von 1,7 Millionen hat diese Pläne scheitern lassen.
Hätte man dieses Geld nicht auftreiben oder einen Fehlbetrag i ...