Zwei Sitzungen, vier Stunden Beratung: Dann wurden die 18 Milliarden Franken durchgewinkt und der politische Kuhhandel abgeschlossen. Das ist das Fazit der Aussenpolitischen Kommission (APK) des Nationalrates von Anfang Woche zum Thema IWF-Kredite der Schweiz. Es ging um sehr viel Geld, eine Aufstockung der IWF-Beiträge um 15,5 Milliarden, und um wenig Beratung für ein Geschäft von grossem Risiko.
In der Hälfte der Zeit bewilligte dieselbe Kommission auch noch 640 Millionen Franken Entwicklungshilfe auf Druck der Linken, die IWF-Beiträge und Entwicklungshilfe-Beiträge zu koppeln. Die Einigung fand auf der Grundlage eines «Kompromisses der grösstmöglichen Verschwendung» statt. So ...