Krieg und Frieden sind seine Lebensthemen. Jacques Baud, 67, Ökonom aus Genf, diente ab 1982 im Schweizer Nachrichtendienst. Dort analysierte er die Streitkräfte des Warschauer Pakts. Sein Fokus galt den Truppen, den Waffen und der Strategie. Dafür lernte er Russisch.
Später ging er nach Ruanda, wo er sich im Auftrag des Schweizer Aussendepartements in Flüchtlingslagern engagierte. Ab 1996 leitete er den Geheimdienst der Uno-Friedensmission im Sudan und lernte Kofi Annan, den späteren Uno-Generalsekretär, kennen. Dieser berief ihn später nach New York und machte ihn zum Chef der Abteilung für militärische Angelegenheiten und Friedenssicherungseinsätze. Aus den Kriegen ...