«Die Antwort ist nein.» Niemand weiss, woher das Zeug kommt. Gebannt schaut Evan Kohlmann auf den kleinen Bildschirm seines Handys. Darauf läuft ein Film. Ein Mann liegt im Gras, auf seinem Kopf ein Schuh. Ein Messer kommt ins Bild. Gurgeln. 20 Sekunden lang. Kohlmann kennt den Film. Er zeigt die Enthauptung eines CIA-Agenten im Irak, aufgenommen Mitte letzten Jahres. «Mit solchen Videonachrichten direkt aufs Telefon hat Abu Mussab al-Sarkawi die letzte Grenze im Propagandakrieg durchbrochen», sagt er. «Damit kann er jetzt jeden erreichen, jederzeit, rund um die Welt.»
Evan Kohlmann, 26, sitzt in einer Wohnung voller Computer mitten in Manhattan, «an der Front», wie er sagt. Sein Sc ...