«Es ist viel schwieriger, ein ÂProgramm für die Masse zu Âmachen als für eine kleine Nische.»
Sie haben mittlerweile einen Status wie früher die Miss-Schweiz-Wahlen: die «Bachelor»- und «Bachelorette»-Sendungen auf dem Privatsender 3+. Eben ist wieder eine Staffel zu Ende gegangen, gegen 200 000 vorwiegend junge Leute schauten Woche für Woche fast zwei Stunden lang zu, wie Eli ÂSimic unter 21 muskelbepackten Jünglingen ihren «Traummann» suchte.
Eigentlich dürfte es diese Sendungen gar nicht geben: Lange galt die Schweiz als unmögliches Pflaster für grosses Privatfernsehen. Der Medienkonzern Tamedia scheiterte mit seinem Sender TV3 ebenso wie MedienÂpionier Roger Schawi ...