Es ist eine Szene wie aus einem dieser etwas spröden, aber stimmungsvollen britischen Schwarzweissfilme der fünfziger Jahre: Ein überfüllter winziger Wohnraum in einem schlichten Einfamilienhaus im Süden von Liverpool. Es ist Neujahrstag. Man hat den grossen Sisalteppich zurückgerollt, auf der Couch haben aufgeregte Damen aus der Nachbarschaft Platz genommen. Freundinnen von Mary und Jim. Einige trinken Tee mit Rum, einige Gin mit süssem Wermut, andere gönnen sich ein Gläschen Birnensekt.
Ein schönes Ritual. Jahr für Jahr. Man sass zusammen, man soff und man sang. Die alten Lieder, «Carolina Moon», «Bye Bye Blackbird» und das unverwüstliche «It’s Only a Paper Moon ...