Drei Prozent des gesamten Musikmarktes mache aus, was er produziere, soll ein in Ehren ergrauter, aber vehement aktiver Jazz-Produzent einmal gesagt haben; fünf Prozent seien Klassik, die restlichen zweiundneunzig Schrott.
Den Apologeten des Trivialen, den Liebhabern der vermischten Zustände hingegen scheint die alte Unterteilung zwischen «ernst» und «unterhaltend» wenn nicht falsch, so doch mindestens fragwürdig. Heute setzt sich das Musikgeschäft eh wie folgt zusammen: etwas über zwei Prozent Jazz im engeren Sinn, etwas unter zehn Klassik im weiteren, und – das schleckt kein Lama und kein mongolisches Rind weg – fast ebenso viel aus dem diffusen Topf der so genannten World Mu ...