Wer Glauben und Gesinnung wechselt, kommt leicht in Verruf. Nun singt der Theologe Christian Heidrich ein Loblied auf die Konvertiten.
Wir sind nicht mehr ganz bibelfest, aber die eine Episode aus dem Religionsunterricht erschüttert uns noch immer bis ins Mark: Winnetou ist tot. Und Old Shatterhand kann nichts weiter tun, als kleine Papierfetzen aus dem See zu fischen. Sie enthalten das Testament des Apachenbruders – sein Bekenntnis zum Christentum. Seither wissen wir, was ein Konvertit ist: ein Winnetou mit dem implantierten Glauben der Weissen.
Später lernten wir, dass auch weniger edle Wilde ihre nicht nur religiösen Konversionen vollzogen, zu irgendwelchen Grossen Vorsitzenden, Kult ...