Ich wünschte mir, ich wäre bei der Entstehung einer bedeutsameren Bewegung dabei gewesen, leider waren die letzten zwanzig Jahre ziemlich arm an solchen Gelegenheiten. 1994 machte ich als Schüler ein Austauschjahr in Madrid zu der Zeit der ersten öffentlichen, kollektiven Besäufnisse, genannt botellón (auf Deutsch: «grosse Flasche»; früher ein Slangbegriff für illegal Gebranntes). Wochenende für Wochenende traf sich meine Clique in einem Park und tat, was die Jugend tut, seit es sie gibt: Verbotenes. Wir tranken, kifften, hörten laute Musik und spielten mit leeren Dosen Fussball. Dass wir zu den Gründervätern der grössten Jugendbewegung Spaniens zählten, war uns nicht bewusst ...