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«Es nützt ja nichts, wenn ich einen Schreikrampf kriege»
ABO

Interview

«Es nützt ja nichts, wenn ich einen Schreikrampf kriege»

Mit einer Schocktherapie rettete Jürgen Dormann den ABB-Konzern vor dem Ausverkauf. Sein wichtigstes Rezept: Mitarbeiter auf die Notwendigkeit der Schmerzen vorzubereiten. Ein Gespräch über Klarheit und «Management by irgendwas».
Herr Dormann, gemäss Ihrem Lehrer in Basel, Karl Jaspers, geht es in der Philosophie um Grenzsituationen.Richtig, das ist gut. So gesehen, haben Sie in den letzten drei Jahren angewandte Philosophie betrieben.Nein, auf ABB würde ich Jaspers nicht übertragen; ich kam ja nicht in Situationen, die mich erschüttert hätten. (Der Fotograf kommt ins Besprechungszimmer.) Wir haben uns doch heute Morgen schon gesehen. Der, der Ihnen mit der Karre half, war ich. Ich dachte, Sie seien ein Mitarbeiter des Hauses, da helfe ich immer. Das ist mein Jobverständnis. Sie erlebten doch Grenzsituationen, als ABB in den Konkurs schlitterte.Die Firma bewegte sich am Rand des Abgrunds, insofern trifft das z ...
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