Die libyschen Beamten gaben sich fürsorglich. Man möchte die beiden Schweizer bloss zu einem Gesundheitscheck mitnehmen, sagten sie den Schweizer Diplomaten in Tripolis, in deren Botschaft sich die zwei Geschäftsleute unfreiwillig aufhielten. Unter dem Vorwand, einen Visafehler entdeckt zu haben, hinderten die libyschen Behörden sie seit gut einem Jahr an der Ausreise. Offiziell. Tatsächlich waren sie Geiseln des libyschen Herrschers Muammar al-Gaddafi, der sich dafür rächte, dass sein Sohn Hannibal vergangenes Jahr in Genf kurzzeitig verhaftet worden war.
Die Libyer flöteten: Ein guter Arzt würde sich um sie kümmern. Dennoch willigten die Schweizer Diplomaten nur misstrauisch ei ...